Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG, Mainz

Grundlagen der Gesellschaft

Die Aktivitäten der DAL Gruppe – als lösungsorientierter Asset-Finance-Partner – konzentrieren sich auf die Zielmärkte Großgeschäft Firmenkunden, Immobilien, Transport und Logistik, Infrastruktur und Versorgung sowie Informationstechnik (IT) und Gesundheitswesen.

Der Zielmarkt „Großgeschäft Firmenkunden“ umfasst Leasing- und Finanzierungslösungen für gewerbliche Immobilien- und Großmobilien-Investitionen sowie für sonstige Vermögensgegenstände des Anlage- und Umlaufvermögens (immaterielle Vermögensgegenstände, Vorräte). Der Zielmarkt „Immobilien“ umfasst Baumanagement-Dienstleistungen für gewerbliche und Sparkassen-Immobilien. Im Zielmarkt „Infrastruktur und Versorgung“ liegt der Fokus auf Projekten zur Energieerzeugung, -verteilung und -speicherung. Im Zielmarkt „Transport und Logistik“ werden Kunden aus den Spezialsektoren Luftfahrt, Schifffahrt und Schienenverkehr sowie dem Logistikmarkt betreut. Im Zielmarkt IT und Gesundheitswesen werden Unternehmenskunden, Partner und Sparkassen mit Gesamtlösungen aus Investitions- und Finanzierungsprodukten sowie Service- und Logistikdienstleistungen für IT-Hardware, Software und Medizintechnik betreut.

Die DAL Deutsche Anlagen-Leasing GmbH & Co. KG (DAL KG) fungiert als geschäftsführende Holding und stellt ihr Personal sowie das Sachanlagevermögen den jeweiligen Gruppengesellschaften über Dienstleistungsverträge zur Verfügung. Insofern erzielt sie Erträge überwiegend aus der Bereitstellung von gruppeninternen Leistungen sowie aus Beteiligungen.

Das Neugeschäft wird grundsätzlich über Tochtergesellschaften und assoziierte Unternehmen der Zwischenholdinggesellschaften sowie Tochtergesellschaften der Deutsche Sparkassen Leasing AG & Co. KG abgewickelt; zu den Zwischenholdinggesellschaften zählen die DEUTSCHE ANLAGEN-LEASING GmbH, die DAL Immobilienvermietung GmbH und die DAL Structured Finance GmbH. Als wesentliche Auslandsgesellschaft besteht in Schweden die DAL Nordic Finance AB. Das Baumanagement wird über die Tochtergesellschaften DAL Bautec Baumanagement und Beratung GmbH sowie die DAL Bautec Beratung und Projektmanagement für Sparkassen GmbH angeboten. Innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe ist die DAL Gruppe als Teil der Deutsche Leasing Gruppe für ihr Produktportfolio ein zentraler Verbund- und Kooperationspartner für die Sparkassen; daneben arbeitet die DAL Gruppe eng mit ausgewählten Landesbanken zusammen.

Zielmarkt Großgeschäft Firmenkunden

Das inländische Immobilien-Leasing- und Mietkaufgeschäft mit gewerblichen Kunden wird über die beiden Zwischenholdinggesellschaften DAL Immobilienvermietung GmbH und DEUTSCHE ANLAGEN-LEASING GmbH betrieben. Die Abwicklung und Verwaltung der Transaktionen erfolgt ausschließlich über Tochtergesellschaften bzw. assoziierte Unternehmen, d. h. über Objektgesellschaften. Des Weiteren bietet der Sektor strukturierte Spezialprodukte, wie zum Beispiel die Finanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen (Markenrechte, Patente, Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, Vermarktungsrechte etc.), Großmobilien sowie Vorratsvermögen an.

Zielmarkt Immobilien

Die DAL Bautec Baumanagement und Beratung GmbH sowie die DAL Bautec Beratung und Projektmanagement für Sparkassen GmbH als Tochtergesellschaften der DEUTSCHE ANLAGEN-LEASING GmbH stellen innerhalb der DAL Gruppe ihr Kernprodukt Projekt- und Baumanagement für Neu-, Um- und Erweiterungsbauten zur Verfügung. Das Leistungsspektrum reicht dabei von ersten Grundsatzüberlegungen bis zur Baufertigstellung mit Beratung und Projektmanagement.

Zielmarkt Infrastruktur und Versorgung

Der Zielmarkt Infrastruktur und Versorgung begleitet Stadtwerke / regionale Versorger, Hersteller, Projektierer und strategische Investoren. Finanziert werden schwerpunktmäßig Projekte zur Energieerzeugung und -speicherung sowie Projekte zur Energieverteilung (Netze). Das Leistungsspektrum der DAL Gruppe umfasst einerseits Leasing- und Mietkauflösungen sowie schwerpunktmäßig Kreditlösungen über die Deutsche Leasing Finance GmbH. Kernmarkt ist die Bundesrepublik Deutschland sowie ausgewählte europäische Länder.

Zielmarkt Transport und Logistik

Der Zielmarkt Transport und Logistik deckt neben den Spezialsektoren Schienenverkehr, Schifffahrt und Luftfahrt auch die Logistikbranche ab. Zieladressen sind Hersteller, Betreiber und Vermieter aus diesen Sektoren sowie die führenden Anbieter im Logistikmarkt. Das Leistungsspektrum der DAL Gruppe umfasst einerseits Leasing- und Mietkauflösungen über Einzelobjekt- und Sammelgesellschaften und andererseits Kreditlösungen über die Deutsche Leasing Finance GmbH für neue und gebrauchte Objekte. Kernmarkt ist Deutschland und selektiv das europäische Ausland.

Zielmarkt IT und Gesundheitswesen

Der Zielmarkt IT und Gesundheitswesen bietet im Bereich Informationstechnik Leasing- und Mietkauflösungen für IT-Hardware sowie Projektleasing für Softwareprojekte. Über das eigene Service- und Logistikzentrum werden weitere Dienstleistungen wie Logistik, Datenlöschung etc. angeboten. Das Lösungsspektrum im Bereich Gesundheitswesen beinhaltet individuelle Leasing- und Finanzierungslösungen für die Anschaffung von Medizintechnik sowie die Investition in die Ausstattung von Gesundheitszentren.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Die Wirtschaft in Deutschland hat sich im abgelaufenen Kalenderjahr 2017 erneut solide und stetig entwickelt mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 2,2 % (i. Vj. 1,9 %).1

Für die Leasing-Branche wird für 2017 mit einem Wachstum von rund 5,7 % auf € 58,5 Mrd. gerechnet. Mit dieser deutlichen Steigerung des Neugeschäftsvolumens hat die deutsche Leasing-Branche ihre Rolle als bedeutender Partner des Mittelstands erneut unter Beweis gestellt. Die Bedeutung von Leasing für die deutsche Wirtschaft hat in 2017 weiter zugenommen, wobei bei Mobilien ein Plus von 6,5 % und bei Immobilien ein Minus von rund 20 % zu verzeichnen war. Dies bedeutet für die Leasing-Quote 2017 einen Anstieg auf 16,1 % und bei Mobilien von 23,1 % auf 24,1 %, ein neues Rekordniveau.2

Das Neugeschäft der DAL Gruppe (ohne IT und Gesundheitswesen) ist auf Basis der vereinbarten Gesamtinvestitionskosten um 6,1 % – auf rund € 1,52 Mrd. – gestiegen. Gestiegen sind ebenfalls Vermittlungen aus der Sparkassen-Finanzgruppe auf eine Höhe von € 571 Mio. (i. Vj. € 440 Mio.). Das Neugeschäft der DAL inklusive dem Sektor IT und Gesundheitswesen beträgt € 1,65 Mrd.

Der Auftragseingang verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Zielmärkte (Betragsangaben in Mio. €)

Das Neugeschäftsvolumen im Zielmarkt Großgeschäft Firmenkunden ist gestiegen und entfällt primär auf mittelständische gewerbliche Kunden. Das Transport- und Logistikgeschäft ist auf € 497,1 Mio. (-9,9 %) und das Geschäft im Zielmarkt Infrastruktur und Versorgung auf € 223,9 Mio. (-15,4 %) zurückgegangen. Seit 1. Oktober 2017 bietet die DAL Leistungen im neuen Zielmarkt IT und Gesundheitswesen an. Das Neugeschäft bis 31.12.2017 beläuft sich auf € 132,8 Mio.

Vermögenslage

Die bilanziellen Verhältnisse der DAL KG sind bestimmt von ihrer Funktion als geschäftsführende Holding. Da das Leasingvermögen vollständig von den Objekt- und Beteiligungsgesellschaften gehalten wird, weist die DAL KG in ihrem Jahresabschluss kein eigenes Leasingvermögen aus.

Ertragslage

Die Ertragslage der DAL KG ist insofern geprägt durch die ausgewiesenen Erträge aus Geschäftsbesorgungsgebühren, Kostenweiterbelastungen, Beteiligungen, Vermittlungsprovisionen sowie Ergebnisabführungsverträgen. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit der DAL KG ist, wie prognostiziert, konstant positiv und beläuft sich auf € 13,4 Mio. (i. Vj. € 12,0 Mio.).

Finanzlage

Das Festkapital der DAL KG beträgt € 25,0 Mio.; die Liquiditätserfordernisse der Gesellschaft werden aus den operativen Erträgen gedeckt. Die Gesellschaft ist somit jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet.

Risikobericht

Die DAL KG als Mutterunternehmen ist Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG). Damit obliegt der Gesellschaft die Erfüllung der regulatorischen Anforderungen des KWG für Finanzdienstleistungsinstitute der Beaufsichtigungsgruppe V.

Risikomanagement

Grundsätzlich ist die Risikokultur der DAL KG durch einen konservativen Umgang mit Risiken gekennzeichnet. Die DAL Gruppe ist mit ihrem langfristigen Vertragsbestand auf kontinuierliches Wachstum und die Erzielung nachhaltiger Erträge ausgerichtet. Die DAL Gruppe finanziert ihr Neugeschäft in den eigenen Büchern grundsätzlich auf Non-Recourse-Basis über Beteiligungs- und Objektgesellschaften.

Die Risikoinventur der DAL KG per 31.12.2017 wird durch die folgende Risikolandkarte dokumentiert:

Adressenausfallrisiken bestehen in Form von Margenausfallrisiken, Kontrahentenrisiken und Kapitalausfallrisiken. Bei Non-Recourse-Gestaltungen führt der Ausfall eines Leasing-Nehmers nicht zu einem Kapitalausfall, sondern zu einem Ertragsausfall in Höhe des zum Ausfallzeitpunkt bestehenden Substanzwertanteils des Leasing-Engagements.

Das Kontrahentenrisiko bezeichnet das Risiko des Ausfalls eines professionellen Marktteilnehmers (Kontrahent) in Zusammenhang mit Geldanlagen im Rahmen des Liquiditätsmanagements der DAL Gruppe.

Kapitalausfallrisiken resultieren entweder aus geschäftsbezogenen kurzfristigen Vorfinanzierungen von Leasing-Verträgen, wenn diese vereinzelt auf Recourse-Basis finanziert werden, oder aus dem abschmelzenden DAL alt-Bestand langfristiger Recourse-Finanzierungen. Per 31.12.2017 belaufen sich die kurzfristigen Vorfinanzierungen auf € 10,4 Mio. (i. Vj. € 1,74 Mio.), der Bestand der langfristigen Recourse-Finanzierungen DAL alt ist nur noch in geringem Umfang im Vertragsbestand und beläuft sich per 31.12.2017 auf € 3,6 Mio. (i. Vj. € 4,4 Mio.).

Wesentliche Adressenausfallrisiken werden im Rahmen der Risikotragfähigkeitsrechnung der DAL Gruppe berücksichtigt. Die notwendigen Prozesse zur Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken sind installiert.

Asset-Risiken bestehen in Form von Verwertungsrisiken aus der Vertragsvariante „Mieterdarlehens-Aval“. Zur möglichen Darstellung einer Off-balance-Wirkung auf Kundenseite übernimmt die DAL auf Basis konservativer Risikoleitplanken Restwertrisiken, die einem regelmäßigen Monitoring unterliegen.

Marktpreisrisiken können grundsätzlich in Form von Währungsrisiken auftreten. Geschäftstypisch werden diese Risiken vom Kunden übernommen. Leasing-Verträge in Fremdwährungen sind entweder in der gleichen Währung refinanziert oder werden ebenfalls über Freistellungserklärungen vom Leasing-Nehmer getragen. Leasing-Erträge in Fremdwährung stellen per 31.12.2017 mit 0,6 % (i. Vj. 0,8 %) des Gesamtsubstanzwerts ein nicht wesentliches Risiko dar.

Liquiditätsrisiken haben ebenfalls aufgrund der laufzeit- und zinskongruenten Refinanzierungen keine Relevanz für die DAL Gruppe. Die DAL KG ist in das Liquiditätsmanagement der gesamten DAL Gruppe eingebunden.

Operationelle Risiken bestehen insbesondere in Form von Konzeptions-, Vertrags- und Veritätsrisiken. Alle angewendeten Vertragsmuster werden unter juristischen und steuerlichen Aspekten geprüft; dies gilt sowohl für die Leasing-, Mietkauf- und Kreditverträge mit Kunden als auch für die korrespondierenden Finanzierungsverträge. Potenzielle Veritätsrisiken sind bei Immobilien und Großmobilien aufgrund ihrer typischen Eigenschaften weitgehend ausgeschlossen. Operationelle Risiken werden durch organisatorische Vorkehrungen wie gemeinsame Verantwortlichkeiten (Vier-Augen-Prinzip) und eine Prozessbegleitung durch ein internes Risikomanagement auf Einzelprojektebene gemanagt und in der Risikotragfähigkeitsrechnung der DAL Gruppe berücksichtigt. Die Prozesse zur Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken sind installiert. Die DAL Gruppe ist darüber hinaus in das Managementsystem für operationelle Risiken der Deutsche Leasing Gruppe eingebunden.

Das Beteiligungsrisiko ist als Verlustrisiko des Beteiligungskapitals der DAL KG an ihren Leasing-Objektgesellschaften definiert. Alle Objektgesellschaften (mit und ohne Finanzdienstleistungsstatus) bzw. Zwischenholdings sind in das Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem der DAL KG eingebunden. Die notwendigen Prozesse zur Steuerung, Überwachung und Kommunikation der Risiken sind installiert.

Unter dem Geschäftsrisiko wird das Risiko verstanden, dass aufgrund der Geschäftsentwicklung das realisierte GuV-Ergebnis negativ vom geplanten GuV-Ergebnis abweicht.

Sonstige Risiken bestehen in Form des Verlustübernahmerisikos aus wirtschaftlichen Gründen, des Reputationsrisikos und des strategischen Risikos.

Als Verlustübernahmerisiko aus wirtschaftlichen Gründen definiert die DAL solche Risiken, die zwar durch die Objektgesellschaften rechtlich abgeschottet sind, für die die DAL KG – ohne jedoch hierzu rechtlich verpflichtet zu sein – aus wirtschaftlichen Gründen Verluste bzw. Verbindlichkeiten übernimmt.

Der Umfang des ökonomischen Risikos für das Beteiligungsrisiko sowie das Verlustübernahmerisiko aus wirtschaftlichen Gründen nach Rückstellungen liegt unterhalb der Wesentlichkeitsgrenze für wesentliche Risiken und wird daher als nichtwesentliches Risiko eingestuft.

Das Reputationsrisiko beschreibt die Gefahr von Verlusten aufgrund einer Schädigung bzw. Verschlechterung der Reputation der DAL Gruppe. Diese Verluste können auch mittelbare oder unmittelbare Folge anderer schlagend gewordener Risikoarten sein oder diese verstärken.

Das strategische Risiko bezeichnet die Gefahr von Verlusten, die sich aus fehlerhaften Managemententscheidungen zur geschäftspolitischen Positionierung der DAL Gruppe ergeben.

Nachtragsbericht

Nach dem Geschäftsjahresende ergaben sich keine berichtenswerten Vorgänge.

Prognosebericht

Die Bundesregierung erwartet in ihrer Projektion ein Wirtschaftswachstum von 2,4 % für 2018. Damit setzt sich nach Aussage des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie der Aufschwung weiter fort.3

Der Wettbewerb im Mittelstandsgeschäft wird aufgrund der Fokussierung der Finanzbranche auf dieses attraktive Marktsegment unverändert intensiv bleiben. Industrieunternehmen werden außerdem weiterhin ihre hohe Innenfinanzierungskraft für ihre Investitionen nutzen.

Unter Berücksichtigung der volkswirtschaftlichen Prognosen geht die DAL davon aus, dass die gesamtwirtschaftliche Entwicklung insgesamt eher seitwärts verläuft und anfällig für Rückschläge bleiben wird. Aufgrund der für die DAL gesehenen Marktpotenziale geht die Geschäftsführung von einem leicht über der prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung liegenden Neugeschäft für das Geschäftsjahr 2018 aus. Sie sieht im Asset-Finance-Geschäft weiterhin attraktive Marktchancen und Entwicklungspotenziale, insbesondere auch durch ihre Verankerung in der Sparkassen-Finanzgruppe.

Im Zielmarkt Großgeschäft Firmenkunden sehen wir zusätzliche Geschäftschancen bei großen mittelständischen Kunden sowie Dauerinvestoren durch ein erweitertes / lösungsorientiertes Leistungs- und Produktangebot neben klassischen Leasingstrukturen. Durch die zukünftig bilanzielle Gleichstellung aller Investoren(miet)lösungen mit Leasingverhältnissen durch die Einführung des Right-of-Use-Ansatzes nach IFRS 16 erwartet die DAL bei international bilanzierenden Kunden neue Marktchancen im Immobilienbereich.

Im Zielmarkt Infrastruktur und Versorgung wollen wir uns weiter gemeinsam mit den Sparkassen als der präferierte Finanzierungspartner für Stadtwerke und regionale Versorger etablieren. Dies wollen wir erreichen, indem wir unser Leistungsangebot weiter ausbauen und bedarfsgerechte Finanzierungslösungen für zukünftig vermehrt anstehende Themen im Bereich Netze, Speicher und Eigenstromversorgung entwickeln. Darüber hinaus soll marktseitig das Lösungsspektrum der Deutsche Leasing Gruppe bei öffentlichen Kunden / Stadtwerken stärker genutzt werden.

Die Geschäftsentwicklung im Zielmarkt Transport und Logistik ist weiterhin volatil und damit schwerer prognostizierbar. Neben dem Personen- und Güterverkehr im Schienenverkehrssegment wird die DAL sich in diesem Markt deutlich breiter aufstellen und dabei insbesondere den Logistikmarkt erschließen. Im Zielmarkt IT und Gesundheitswesen werden das Software-Projekt- und Partnergeschäft sowie der Service im Hardwaregeschäft weiter ausgebaut werden. Für das laufende Geschäftsjahr 2018 und folgende Geschäftsjahre erwartet die DAL KG weiterhin konstante positive Ergebnisse.

Für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit im Geschäftsjahr 2017 dankt die DAL ihren Kunden, Partnern und der Sparkassen-Finanzgruppe. Der Dank geht ebenfalls an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DAL, die diesen Erfolg ermöglicht haben.

Mainz, 17. Mai 2018

DAL Deutsche Anlagen-Leasing Geschäftsführung GmbH


Markus Strehle        Kai Eberhard        Andreas Geue




1 Pressemitteilung Nr. 11 vom 11.1.2018 des Statistischen Bundesamtes
2 Reif, Magnus und Städtler, Arno: „Investitionen springen an – Leasing boomt“. In: ifo Schnelldienst 01 / 2018, 2018, 71, Nr. 01, S. 26–29
3 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, „Jahreswirtschaftsbericht 2018 – Wirtschaftlich gestärkt in die Zukunft“, S. 40–42.